Time for Outrage

LDY OSC (MEX/AUT) ///
The­re­se Ter­ror (AUT) ///

Fr, 25. Okto­ber 2019, 20:30 ///
quitch, Unte­re Donau­län­de 10, Linz ///

It was whilst Auvi­nen was in New York that she met Bryan from The Bun­ker New York from fre­quent­ly atten­ding their par­ties and ear­lier this year the label released the first LDY OSC sin­gle on their 15 year anni­ver­s­a­ry com­pi­la­ti­on. With the next step natu­ral­ly to be to release a full EP, LDY OSC’s debut is out on the label now and high­lights her expe­ri­men­tal pro­duc­tions as she plays around with dif­fe­rent natu­ral effec­ts in order to crea­te uni­que tex­tures.” (untitled909.com/the-lowdown-ldy-osc)

Auf die Fra­ge, ob sich Kai­ser beim Zusam­men­stel­len der Acts für Musik­ver­an­stal­tun­gen mit all den selbst auf­er­leg­ten Quo­ten noch frei füh­le, meint die Kura­to­rin: ‘Man beschränkt sich, wenn man das immer gleich­klin­gen­de Penis-Line-up auf die Büh­ne bringt.’ ” (www.tt.com/kultur/musik/15464856/therese-terror-in-innsbruck-eine-andere-platte-fuer-die-elektroszene)

Alys­sa Bar­re­ra Auvi­nen ist eine seit kur­zem in Wien ansäs­si­ge Pro­du­zen­tin, DJ und Mul­ti-Instru­men­ta­lis­tin aus Mexi­ko. Neben der Pro­duk­ti­on von Tech­no unter dem Namen LDY OSC ist sie u. a. Teil der Band Arte­fac­tos de Dolor (Helic.al Records), beschäf­tigt sich mit der Repa­ra­tur von Vin­ta­ge-Syn­the­si­zern und Sound-Engi­nee­ring-Pro­jek­ten. Auf­ge­wach­sen in Lare­do, Texas, an der Kon­flikt­gren­ze zwi­schen den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und Mexi­ko, begann sie früh mit DJing und spiel­te in zahl­rei­chen Clubs im Nor­den Mexi­kos. In New York City schloss sie ihre Aus­bil­dung mit einem BFA in Libe­ral Arts and Sci­ence und einem Major in Music and Sound Engi­nee­ring ab. Wäh­rend die­ser Zeit erhielt sie auch den Namen Lady Oscil­la­tor aka LDY OSC.

Sie arbei­tet mit der Thea­ter- und Street-art-Per­for­mance-Grup­pe “Ritu­al Maya of Tulum” und Grant Aaron (Mys­te­ries of the Deep) zusam­men, beschäf­tigt sich mit Ambi­ent- und Expe­ri­men­tal­mu­sik, und ist inspi­riert von Labels und Künstler*innen wie Liai­sons Dan­ge­reu­ses, Pan Sonic, Bio­s­phe­re, Kon­tra Musik oder Säh­kö Record­ings. 2018 erschien ihr Album “EP Magic² of 8” auf Bun­ker Records. Brand­neu ist ihre aktu­el­le Ver­öf­fent­li­chung “sōt” auf Kon­tra-Musik.

The­re­se Ter­ror ist DJ und Ver­an­stal­te­rin, hat das Elec­tric Spring 2018 kura­tiert und sich in der Wie­ner Sze­ne als Lei­te­rin des Busi­ness Riot & Rrr­ri­ot Fes­ti­vals sowie als Grün­dungs­mit­glied der Platt­form Fem­dex, die über 500 weib­li­che Acts lis­tet, einen Namen gemacht. Sie schätzt die Viel­falt öster­rei­chi­scher elek­tro­ni­scher Künstler*innen und sorgt selbst für anspruchs­vol­le und zugleich kraft­vol­le und mehr als tanz­ba­re Sets. The­re­se Ter­ror aka The­re­se Kai­ser hat vor eini­gen Jah­ren im DJ-Kol­lek­tiv “Ter­ror & Mar­ti­na” mit dem Auf­le­gen begon­nen. Eine ihrer anfäng­li­chen Moti­va­tio­nen war, dass sie mehr weib­li­che DJs hin­ter den Decks sehen woll­te. Ein Zustand, der sich über die letz­ten Jah­re etwas gebes­sert hat, auch durch ihren eige­nen Akti­vis­mus.

Ihre – im bes­ten Sin­ne – unbe­re­chen­ba­ren Sets rei­chen von Pop über House bis hin zu Tech­no, Elec­tro und Acid: “Vie­le Leu­te haben ein biss­chen Angst, mich zu buchen, weil sie nicht wis­sen, was genau ich machen wer­de. Aber grund­sätz­lich kann ich dafür garan­tie­ren, dass ich die Leu­te zum Tan­zen brin­ge. Ich lege nicht gen­re-bezo­gen auf, son­dern ver­su­che einen gewis­sen Vibe durch­zu­zie­hen.”

soundcloud.com/ldyosc
soundcloud.com/kontramusik/km054-ldy-osc-sot-preview
soundcloud.com/thereseterror
femdex.net

Fotos: qujOchÖ