Extra Äction: KAPU Open Air Party

Sa, 7. Juli 2007, ab 16:00
KAPU, Linz

ab 16:00:
KAPU SOUNDSYSTEM (AUT)
Hot Bar­be­cue & Sport­com­pe­ti­ti­on

ab 19:00:
MIDIMARSCHMUSIK KAPELLE (AUT)
EXTRA ACTION MARCHING BAND (USA)
ONE MAN BANJO (USA)

ab 23:00:
DJ ANA THREAT (AUT)
EAMB DJ-LINE (USA)

Zum Abschluss der Sai­son bie­ten wir die­ser Stadt noch eine letz­te Par­ty! qujOchÖ und KAPU laden schon am Nach­mit­tag in den KAPU-Hof zum Gril­len, Bier­trin­ken, Head­ban­gen zum KAPU SOUNDSYSTEM und sport­li­chem Enga­ge­ment ein. Am frü­hen Abend (!) mar­schie­ren diver­se Musi­kan­tIn­nen vor dem Haus auf: die legen­dä­re Anar­cho­hip­pie­brass­com­bo EXTRA ACTION MARCHING BAND (zuletzt gese­hen bei der quitch-Ein­wei­hung) sowie deren Sup­por­ter ONE MAN BANJO und die Lin­zer MIDIMARSCHMUSIK KAPELLE. Die rund 30-köp­fi­ge EXTRA ACTION MARCHING BAND kommt wie eine typi­sche ame­ri­ka­ni­sche “Mar­ching Band” kom­plett mit pas­sen­den Uni­for­men, gefie­der­ten Hüten, Schnar­ren­trom­mel, Trom­pe­ten, Flag­gen­mäd­chen und einem Sou­sa­pho­ne daher. Aber wie der Name schon sagt: die­se “Mar­ching Band” hat ihre Eigen­hei­ten: ein spär­lich beklei­de­tes Flag­gen­team, dass sich an Ein­klang reibt und stößt, einen Schritt­ma­cher mit Mega­phon, der die Pro­zes­si­on derb kom­men­tiert, einen Ronald­Mc­Do­nald mit Wurst­trom­pe­te und eine aus­ge­präg­te Nei­gung, genau dort­hin zu gehen, wohin man eigent­lich nicht gehen darf. Simon Chef­fins, Begrün­der der EXTRA ACTION MARCHING BAND, erklärt dies im WIRE fol­gen­der­mas­sen: “It’s about move­ment, exci­te­ment and inten­si­ty, it’s about get­ting peop­le to let go. Our shows used to be extre­me­ly con­fron­ta­tio­nal, but we’re now more inte­rested in play­ing around with the con­text of the mar­ching band.” (The Wire, “Soul Desert”, 11/2003)

Musi­ka­lisch lässt sich die EXTRA ACTION MARCHING BAND am bes­ten so beschrei­ben: die FANFARE CIOCARLA, gemischt mit dem Sound­track und Stil einer Mischung aus “Ich weiß, was Du letz­ten Som­mer getan hast …” und “From Dusk Till Dawn” sowie 9 x MELTED MEN mit einem Schuss Wüs­ten­te­qui­la. Es erwar­te­te uns somit ein voll­kom­me­nes Ad-absur­dum her­kömm­li­cher Marsch­mu­sik­um­zü­ge, ein Anti­po­dum zum “Lin­zer Pflas­ter­spek­ta­kel” oder wie im San Fran­cis­co Bay Guar­di­an steht: “Watching the mem­bers of the Extra Action Mar­ching Band jam is sort of like going to your high school’s foot­ball half-time show on acid, except it’s more aci­dic.” (SF Bay Guardian’s Best of Bay, Reader’s Poll: Best Rock Band, 7. März 2003)

Als Ein­stim­mung tritt ONE MAN BANJO auf, eine Ein-Mann-Show zwi­schen Zig Zag Blues, Ban­jo Funk und Gob­be­lin Music. Und im Nach­pro­gramm folgt der para­do­xe Gegen­satz, näm­lich die MIDIMARSCHMUSIK KAPELLE. Die­se 2006 in Linz gegrün­de­te Kapel­le hat­te ihre Pre­mie­re beim letzt­jäh­ri­gen Ars Elec­tro­ni­ca Fes­ti­val. Neun bis 12 Musi­ke­rIn­nen in klas­si­scher Instru­men­tie­rung spie­len ihre Musik über Lap­tops und bla­sen den Sound über gro­ße Laut­spre­cher auf ihren Köp­fen ins Audi­to­ri­um. Jeder Lap­top reprä­sen­tiert dabei ein eige­nes Blech­blas-Instru­ment, abge­spielt in Midi-Noten.

www.kapu.or.at
www.mmm-k.org
www.extra-action.com
www.1manbanjo.com

(Fotos: Mar­tin Bru­ner)


(Video: qujOchÖ)


(Video: qujOchÖ)